Full text: Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

Über einige Eigenschaften der japanischen Volkspoesie. 
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Sibaraku yosi-no-ni 
Gü-ki-yo aru-ide 
Sono koro-wa 
Yayoi naka-ba 
Sakura-wo womofu 
Sira-kumo-to 
Mine-mo fumoto-mo 
Itsi-men-ni 
Sakari-arasü 
Fana-ikusa 
Sore-ka aranu-ka 
Faru-kaze-ni 
Tsurete kikoyuru 
Toki-no koye. 
Wenn nun endlich 
Der Wasserquelle 
Jositsune 
Den Pogen von der Stromesfläche 
Sucht in dem Land, 
Sogleich auf dem Josi-No 
Ist in Aufruhr die Welt. 
Um die Zeit sodann, 
In des Füllemonats Mitte, 
Mit der kirschbaumliebenden 
Weissen Wolke, 
Von Gipfel und vom Bergesfuss, 
Von allen Seiten 
Stürzend zum Streit 
Das Heer der Blumen 
Sich zeigt es nicht ? 
Vom Frühlingswind 
Begleitet schallt 
Der Siegesruf. 
Zum Verständniss des Obigen möge bemerkt werden, dass der 
Feldherr Josi-tsune zur Familie Mina-moto (im Jap. |' t f- u 
mina-moto, der Ursprung des Wassers, die Quelle) gehörte, und 
sein Gegner Fogen zur Familie Kawa-tsura (im Jap. y '7 
kcnva-tsura, die Oberfläche des Flusses). Josi-No (im Jap. 
) i/ 3 yosi-no, das vortreffliche Feld) heisst ein District in 
der Provinz Jaznato. 
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