Full text: Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

Ueber v vor den Casusendungen im Slawischen. 
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Plur. Dat. tK tritt ein: a^JKA*k©avk prol. 
Plur. Acc. tK tritt ein: NC>}KCB r kl, /VlkMtß’kl. — 
Plur. Instr. tK tritt ein: HC^KtK'ki, /UkHtß’ki prol, KOUitK'ki pal. 
Kpank wird daher mit willkürlicher Annahme der Sylhe tK im 
Sing. Dat. und im Plur. so declinirt: (folgt Paradigma, in welchem 
auch loe. Plur. KpaMtß’feY'k)- 
Da nwv.mk für /H&jKj'k, npaH für npa^ steht, wie dies aus 
der bei diesen und ähnlichen Worten eintretenden Sylbe ob, tK klar 
hervorgeht, so fallen die Declinationen c'kiH'k, Kpan und M&Htk 
zusammmen” etc. 
Pag. 9 werden aufgeführt: „n^TtKH, TarfßH, 3ß’kpeßH, 
AkHieBH, sp'kBtBH vostok. rocn«iA fKH c °d- sup.” 
Pag. 17 „aaaTOKH fast unerhört”. Ibid. /uoptkh cod. sup. wo 
mit saaTOBH zu vergleichen. 
Pag. 19 „OTpOHATfBH barl.” 
Russisch. Ausser der Endung des Gen. Plur. -obu,, -em 
hat nur bei einigen Verwandtschafts Wörtern der ganze Plural die 
Zwischensylbe. Yostakov, pyccuaa rpaMMaTima 7. Ausg. 1848 
zählt cbiHOBba, KyMOBba, 3areBbH Gen. cbiHOBeü u. s. f. auf und 
setzt hinzu, dass auch die regelmässige Flexion bei chhi. und 3HTb 
stattfinde, so wie bei anderen Wörtern, die im Plural ba u. s. w. 
ohne -ob-, -es- haben, falls sie ynoTpeöaaeMoe B'b samHofi phua 
«an bte. nepeHOCHOwb 3HaueHiu. 
Puchmayer, Lehrgebäude der russischen Sprache, fügt diesen 
noch hinzu: cnaroBba von cnaT'b in der Bedeutung von Schwieger 
vater meines Sohnes und meiner Tochter und Myai'b Plur. Myrneßba 
in der Bed. Ehemann. 
Serbisch-Illyriscli. Vuk Stephanovic in der dem 
serbisch-deutsch-lateinischen Wörterbuche (Wien 1818) vorausge 
schickten kurzen serbischen Grammatik geht nicht genauer auf unseren 
Gegenstand ein, es heisst dort Pag. XXXVIII: „Cßa HMeaa Koja ce 
cnpiiiyjy H a o, h Maora Apyra, ocoöhto jeßHocaojKHa n ^BojecaoaiHa, 
HapacTy y Maom, ßpojy na een «au Ha oeu', diese Zwischensylbe 
kommt in allen Casus des Plurals vor, wie die Paradigmen aus weisen; 
ho osa CBa mwena Mory hmuth h no npaBHay, h koa l)enojH ce 
roBopu oöa/iBoje, h. n. mhluh h mhuicbh u. s. w. 
Berlid, Grammatik der illyrischen Sprache, Agram 1850, setzt 
zu obiger Regel, die auch er gibt, noch Mehrere« hinzu, wodurch 
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