Full text: Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Zur Geschichte der Aufstände gegen das Haus Sui. 
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und vertheilte Abschnittsröhre der silbernen Hasen (^ ffY 
yin-thu-fu). 
Im fünften Monate des Jahres, Tag 42, befahl der Kaiser 
der Sui, dass der König von Thang an seiner Mütze zwölf 
Schnüre habe, dass er die Fahne des Himmelssohnes aufpflanze, 
dass man bei seinem Austritte warne, bei seinem Eintritte ab 
halte. An dem Tage 51 ergab sich Wang-te-jin. 1 
An dem Tage 55 verzichtete der Kaiser der Sui auf seine 
Würde. Er überreichte durch p]ij‘ Siao-tsao, obersten 
Buchführer von der Abtheilung der Strafe, und ^ ||| 
Pei-tschi-yin, Vorsteher des Ackerbaues und kleinen Reichs 
minister, das Siegel des Kaisers und das breite Band dem 
Könige von Thang. Dieser weigerte sich dreimal und nahm 
es endlich an. 
Im fünften Monate des ersten Jahres des Zeitraumes 
Wu-te (618 n. Chr.), Tag 1, trat Li-yuen in der Vorhalle der 
grossen Gipfelung seine Würde an. Er befahl jü" Siao-tsao 
zugleich das Amt eines grossen Beruhigers zu bekleiden und 
in den südlichen Vorwerken die Anzeige zu machen. Ei - ver 
kündete allgemeine Verzeihung, veränderte den Jahresnamen 
und verlieh den Obrigkeiten und den gemeinen Menschen eine 
Rangstufe mehr. Die Orte, an welchen das gerechte Heer 
vorüber gezogen war, wurden für drei Jahre von Lasten befreit. 
Die übrigen wurden für ein Jahr von Lasten befreit. Die 
Landschaften (M Iciün) wurden hinfort Landstriche (tuchen) 
genannt. Die Statthalter thai-scheu) Messen stochende 
Vermerken m £ thse-sse). 
An dem Tage 7 erschien das grosse Weiss (Venus) am 
hellen Tage. 7t 3C fß Yuen-wen-tu, in Diensten der Sui ver 
bleibender Statthalter der östlichen Hauptstadt, und 
Wang-schi-tschung, grosser Heerführer der kriegerischen Leib 
wache zur Linken, erhoben Thung, König von Yue, 
zum Kaiser. Im sechsten Monate des Jahres, Tag 17, wurde 
Kien-tsch’ing, der Sohn des Geschlechtsalters, zum 
kaiserlichen grossen Sohne (Nachfolger) eingesetzt. tö: R 
Schi-min erhielt das Lehen eines Königs von ^ Thsin. 2 
1 Wang-te-jin hatte sich, wie früher zu ersehen, in Nie erhoben und sich 
den grossen Fürsten genannt. 
2 Schi-min war vorerst Fürst des Reiches Thsin, hierauf Fürst von Tschao. 
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