Full text: Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

Die Zeichnung der zwei Pa. 
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anderen Erklärung 1 wurde der Gegenstand von dem Ahnherrn des 
Geschlechtes O-o-tomo erfunden und erhielt daher den 
Namen. Es ist ein Gegenstand, den man an die linke Hand 
hängt und wodurch man der Bogensehne ausweicht. Man sagt 
tomo-oto ,Ton der Armschiene' und findet auch fj|| 
naru-mono ,tönender Gegenstand'. Die Armschiene der gött 
lichen Kostbarkeiten von I - se ist von Gestalt gleich einem 
hohlen Becher, worauf das Zeichen 2 gezeichnet ist. Man 
sagt, die Armschiene der göttlichen Kostbarkeiten von Sumi- 
josi in dem Reiche Se-tsu sei ebenso beschaffen. Wenn man 
sich in späteren Zeiten einer Armschiene bedienen wollte, ver 
fertigte man den Gegenstand ßfe tekkai ,eiserner Deckel' 
und legte ihn an die Fläche der linken Hand. Noch später 
verfertigte man ihn auch aus Holz. Er war, wie man sagt, 
gleich dem Holzfische ^ mohu-gio), einem Geräthe der 
Secte jjjp ^ Zen-ke. 
Die auf dem Titel gebrauchte Schreibart 2 tomo-je 
ist übrigens ungewöhnlich und in Bezug auf das Zeichen 
für welches gesetzt werden soll, auch fehlerhaft. Ganz 
richtig ist die in der Einleitung vorkommende Schreibart 2t 
futa-tsu-domo-e. Die Zeichen des Titels wurden auch in ver 
kehrter Ordnung in dem Ausdrucke 2 t|^ tomo-e-no mon 
,Blumenmuster in der Gestalt des Zeichens Pa' vorgefunden. 
Welche von den verschiedenen Bedeutungen des Zeichens 
Pa bei der Wahl des Titels dieses die Schicksale eines ge 
wissen 5 jii a * m H Isi-gawa Go-e-mon erzählenden 
Werkes massgebend gewesen, lässt sich nicht leicht bestimmen. 
Die hinzugefügten Worte f®' zo-fo ,vermehrt und verbessert' 
bekunden das Vorhandensein früherer Auflagen. 
Der Text des Buches besteht durchgängig aus Firakana- 
Schrift mit nur seltener Setzung eines chinesischen Zeichens, 
wobei es scheint, dass eine Umarbeitung in dieser Schrift erst 
stattgefunden hat. Der Grund, wesshalb heutzutage in Japan 
Bücher in reinem Firakana gedruckt werden, ist nicht ganz 
einleuchtend. Die in den ältesten Zeiten in rein japanischer 
Sprache, aber mit chinesischen Zeichen geschriebenen Werke 
waren sehr schwer und diente zur Feststellung ihrer Lesung 
die erst in späterer Zeit erfundene und von Gelehrten zu diesem 
Behufe angewendete Katakana-Schrift, wodurch sie im AH-
	        

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