Full text: Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 2. Band, (Jahrgang 1849)

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einem Militär - Diplome des Trajau v. J. 106 schon bekannt) 
sind schon früher herausgegeben gewesen, itzt aber sorgfältiger 
beschrieben. 
IS und 19 haben auf die Befestigung von Salona Bezug, 
erstere unter M. Aurel, letztere unter Theodosius, wo die In 
schrift des Theodosius, Arcadius und Eugenius bei Steiner 
(Inscript, rom. Rhen. II. 111 und SCO) zu vergleichen ist. 
Auch die grösstentheils fragmentirten consularischen In 
schriften von 20 — 25 sind lehrreich; insbesondere der Scharf 
sinn, den der gelehrte Furlanetto auf die Erklärung der grie 
chischen verwandte. Aus den Magistrats-Inschriften zieht vor 
allen die des C. Aemilius Ingenuus alle Aufmerksamkeit auf 
sich; sie heisst: 
C . AEMILIO 
INGENVO 
AED . ET. II. VIRO 
IVR . DIC . ET 
AEMILIAE . C . F 
IIIPPOLITAE MATRI 
Diese Schrift ist zwischen 2 Fasces *). — Ferner kommt auf 
zwei verschiedenen Steinen folgende, dem Inhalte nach ganz 
gleiche Inschrift vor: 
VESTIBVLVM 
ET AMBITVS 
MONVMENTI. A 
BATIIRO CLATROR 
INTRA . LORICAM . QV 
AE . SPECTAT . IN MERID 
AD VI AM MVNITAM 
LONG. P. XXXII. LAT. P. LV. 
ET . A BATRRO CLATROR 
A PARTE. DEXT. ET. SINIST 
VESTIBVLVM 
ET AMBITVS MO 
NVMENTI A BATIIRo 
CLATRORVM INTRA 
LORICAM. QVAE SPE 
CTAT IN MERID IE . AD 
VIAM MVNITAM 
LONG. P. XXXII. LAT. P. LV. 
ET A BATRRO CLATRO 
RVM A PARTE DEXTRA 
J ) Zwei Fasces kommen ausser auf dem Stein zu Salona auch auf einem 
zu Modena vor, der bei Gruter 442, 5, und richtiger bei Cavedoni 
(Marmi Modenesi, 22) beschrieben ist; es kommen auch vier und 
sechs Fasces zur Bezeichnung der quatuor und sexviri vor. Mus. Ver. 
CXVII. 2. 3. Donati p. 248. 8.
	        
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