Full text: Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 170. Band, (Jahrgang 1913)

Das Epigramm des Didius. 
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Kritias wieder in Mode gebracht hat, weil er ihn ganz be 
sonders bewunderte: xpoaeitsiTO |j,ev -pap %5.ai •zolq iraXatotc, tw 3s 
Kpma y.ai lipoasxEr^y.st y.al liapvfyaYev aütov e? v^Qy] ‘EXlr^vwv -sto? 
dp.sXoup.EVov y.at Trsptopup.Evov. Rückt diese Nachricht nicht auch 
das Epigramm des Didius in ein besonderes Licht? Gerne 
möchte man glauben, daß Didius, der Erzieher vornehmer 
Knaben und Dichter, dem römischen Hause des Iierodes Atticus 
nicht fremd gewesen ist und noch auf seinem Grabstein eine 
feine Huldigung an den großen Gönner hinterlassen hat. 
Nachträge: Usener (oben S. 7) bezeichnet Ion Vs. 294—299 als un 
echt, doch kann kein Zweifel sein, daß 283—288 der üblichen Zählung 
gemeint sind, wie auch Wecldein im Anhang seiner Ausgabe richtig angibt. 
Zu dem S. 9 Bemerkten füge ich noch Euripides El. 315 Gpovw *aO»)rai, Jtpö; 
o’ Eopa; ’AcujtiOEs nach der Überlieferung, wo lopa; sicher falsch ist und jetzt 
allgemein mit Hermann ttpo; 8' ^opaiuiv ’AalSs; gelesen wird, vgl. oben S. 27 1 . 
Dagegen scheint mir noch Eur. Iph. Aul. 194 rot; SaXapmoi; ots^avov (so LP, 
SaXapivo; p) mit Rücksicht auf Kaibel 188 (oben S. 13) der Erwägung wert. 
Über Kurzmessung des ersten Jota in 'EXeuotvio; (S. 13) handelt auch Nauclc 
zu Soph. Ant. 1119; vgl. Kaibel Ep. 968, 1, wo freilich die Schreibung 
’EXEuaelvtov auf langes i weist. Zu der Frage von opyux S. 14 hätte noch auf 
Nicander Al. 8 öpyaarrjptov statt opytaanrjpiov verwiesen werden können. Schwund 
des 1 wird auch von Lobeck, Pathol. gr. el. I 285 f. behandelt (S. 28).
	        

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