Full text: Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 170. Band, (Jahrgang 1913)

XIV 
2. Von wissenschaftlichen Werken kommen nur solche 
in Betracht, die zugleich schriftstellerische Arbeiten sind und 
außer dem fach wissenschaftlichen auch einen literarischen Wert 
haben.' 
Zur Erlangung eines Stipendiums muß der Bewerber in 
seinem an das Kuratorium zu richtenden Gesuche folgende 
Belege beibringen: 
1. Tauf- oder Geburtsschein, 2. Studien- oder Prüfungs 
zeugnisse, 3. glaubwürdige Zeugnisse über wissenschaftliche 
oder künstlerische Leistungen, 4. behördliches Zeugnis über 
die Mittellosigkeit. 
Mit dem Gesuche um eine Pension ist beizubringen: 
1. Tauf- oder Geburtsschein, 2. glaubwürdige Bescheini 
gung über die Krankheit oder den Unglücksfall, wodurch der 
Bewerber in Mittellosigkeit geraten ist, 3. Ausweise über die 
Verdienste des Bewerbers um Wissenschaft und Kunst. 
% 
Die vorschriftsmäßig belegten Gesuche samt eventuellen 
Kunstproben sind bis 1. März 1912 im Präsidialbureau des 
Wiener Gemeinderates, I., Kathaus, Lichtenfelsgasse Nr. 2, 
I. Stock, zu überreichen, woselbst auch die Stiftungsstatuten 
behoben werden können. 
Nicht entsprechend instruierte Gesuche werden nicht in 
Betracht gezogen/ 
Das Organisationskomitee für den XIV. internationalen 
Kongreß für prähistorische Anthropologie und Archäologie teilt 
mit, daß die für 1910 zu Dublin geplante Session dieses Kon 
gresses unterbleiben mußte und daß die nächste Session zu 
Genf, und zwar im September 1912, stattfinden werde. 
Folgende Druckwerke sind eingelangt: 
1. Chinesische Kunstgeschichte. Von Oskar Münsterberg. 
II. Band (Die Baukunst. Das Kunstgewerbe). Eßlingen a. 
N. 1912; 
2. Archivalische Zeitschrift. Plerausgegeben durch das 
Bayerische Allgemeine Reichsarchiv in München. Neue Folge 
XVIII. Band. München 1911;
	        

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