Full text: Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 130. Band, (Jahrgang 1894)

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34 III. Abh.: J. filüllör. Kritische Studien z. d. Naturales Quaestiones Seüeeas. 
sacra traduntur. Eleusin seruat, quod ostendat revisentibus: 
rerum natura sacra sua non semel tradit. Auch diese Stelle 
habe ich S. 6 bereits berührt und auf die stilistische Nach- 
lässig'keit hingewiesen, die in der Wiederholung derselben Worte 
nach so kurzem Zwischenraum liegt. Sie ist darum so lästig, 
weil die beiden Sätze äusserlich nicht zu einander in Beziehung 
gesetzt sind, da doch die Einweihung in die Mysterien der 
Erschliessung der Geheimnisse der Natur zum Vergleiche dienen 
soll. Wird dies durch Einsetzung von et vor rerum natura 
angedeutet, so ist die Wiederholung stilistisch nicht zu tadeln, 
und für Seneca mag die etwas verschiedene Bedeutung der 
selben Wörter, sacra traduntur und sacra tradit, einen ge 
wissen Reiz gehabt haben. 
letzteren Bedeutung, von Anderen abgesehen, auch Here. Oet. 544 
und 1023.
	        
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