Full text: Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 12. Band, (Jahrgang 1854)

Mineralogische. Notizen. 
291 
mung der Alkalien mit kohlensaurem Baryt. 
100 TheiJen des lufttrockenen Minerals: 
Gefunden wurden in 
a. 
46-95 
26-13 
4-61 
0-49 
10-84 
b. 
47-18 
4-29 
0-43. 
9-68 
46-84 Kieselsäure, 
27-34 Thonerde, 
4-19 Kalkerde, 
— Kali, 
— Natron, 
— Wasser bei 100°, 
10-29 Wasser beim Glühen. 
Dies gibt als mittlere Zusammensetzung: 
46-99 Kieselsäure, 
26-84 Thonerde, 
4-36 Kalkerde, 
0-43 Kali, 
9-68 Natron, 
0‘49 Wasser bei 100°, 
10-36 Wasser beim Glühen, 
99-37 
Berechnet man aus den zuletzt angegebenen Mengen die Äqui 
valentzahlen, so erhält man: 
13-731 Äquivalente Kieselsäure, 
3-222 „ Thonerde, 
1-357 „ Kalkerde,] 
0-095 „ Kali, 4-773 
3-123 „ Natron, j 
12-278 ,, Wasser. 
Setzt man anstatt 5-222 Äquivalenten Thonerde 1 Äquivalent, 
so ergeben sich: 
2-029 Si0 3 IAI3O3 0-914RO 2-351 HO, 
wofür man ohne Bedenken die Zahlen 
5 2 2 5 
setzen kann. Die Beschaffenheit des Minerals, welche durch den 
eintretenden Zustand des Undurchsichtigen von der Oberfläche aus 
einen Verlust an Wasser bekundet, gestattet es die Zahl der Äquiva 
lente des Wassers und der Kieselsäure gleich anzunehmen, somit 5 
anstatt 4-702, was man selbst ohne diesen Beweis schon hätte thun 
können. 
Hieraus folgt nun für den Galaktit die Formel 
2(Na, CaO. Al, 0 3 ) + S(HO. Si0 3 ) 
welche zeigt, dass derselbe eine selbstständige Species ist. Zur
	        

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