fullscreen: Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 147. Band, (Jahrgang 1904)

Al-Qansa’ und ihre Trauerlieder. 
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Bevor ich von diesen Beispielen einfacher nnd kunstloser 
Wiederholung 1 zu den bei al-Hansä’ mindestens ebenso häufigen 
Fällen übergehe, in denen aus der bloßen Wortwiederholung 
eine gedankliche Responsion höherer Art sich entwickelt 
hat, will ich auf die schon oben berührte Tatsache hinweisen, 
daß sich bei al-Hansä’ neben den horizontalen und vertikalen 
Wiederholungen (von Halbvers zu Halbvers in einem Verse 
oder von gleichstelligen Halbversen in aufeinanderfolgenden 
Versen) auch gekreuzte Wiederholungen finden. 2 
Es ist zunächst als sehr gewöhnlich der Fall zu ver 
zeichnen, daß der folgende Vers durch eine Art Konkate- 
nation das letzte Wort des unmittelbar vorangehenden wieder 
aufnimmt; z. B.: 
d> I. 2f. (i ov) 
N II. 2 f. (m) 
^' 
lä.\ Loj) 
Id I. 4 f. (f£=i) 
iS\iX*0 ho L • , „ih 
J I. 1 f. (fOA) 
1 Vgl. noch J I. 1 und 3 (roA): 
gh i_r°bth ^,1 )) 2\ 1 
gM Uo ; li 0?4"' i_r°jhäJlS 2t 3 
2 Vollständig aufgehoben erscheint die rhythmische Regelmäßigkeit der 
Wiederholung in N II. 14—16 (rsr) a.X5o (14a), (14 b), 
(15a), (15 b), (16a) wo diese Worte mitten im Verse stehen.
	        

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